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Praxis-Einblick – Nottwil

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Abteilung Neuro-Urologie
Guido A. Zäch Strasse 1
6207 Nottwil

 

Infrastruktur

  • Mentor/In für die Praktikumszeit
  • Personalrestaurant

Das Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ) Nottwil

Ist ein Akutspital und eine Rehabilitationsklinik für Querschnittgelähmte mit 140 Betten sowie einer Kapazität von über 15’000 Konsultationen pro Jahr für umfassende Dienstleistungen an ambulanten Patienten.Das SPZ ist zudem ein Begegnungs- und Rollstuhlsportzentrum und beschäftigt 1'100 Mitarbeiter/innen.

Die Neuro- Urologische Abteilung umfasst 6 Untersuchungsräume.
3 urodynamische Messplätze, davon zwei kombiniert mit Röntgen.

Urodynamik:

Solar Gold, Fa. MMS (Medical Measurement Systems)

Röntgengeräte:

Uroskop Onmia Max, Fa. Siemens

Leitung:

  • Prof. Dr. med. Jürgen Pannek, Chefarzt
  • Dr. med. Dirk Leuth, Leitender Arzt Neuro-Urologie
  • Walter Holzschuh, Leiter Neuro-Urologie Pflege

Neurol- Urologische Diagnostik und Therapien:

  • Video-Urodynamik mit DICOM-Vernetzung Blasendruckmessungen simultan mit Röntgen (1'200 / Jahr)
  • Uroflowmetrien mit Ultraschall-Restharnmessungen
  • Suprapubische Katheterwechsel (1'100 / Jahr)
  • Instruktion der Patienten im Selbstkatheterismus
  • Infunsionsurethrogramme (750/Jahr)
    (Darstellung der Harnröhre mit Sphinkter externus Passagedruckmessung)
  • Botulinus-Toxin-Injektionen in den M. Detrusor oder M. Sphinkter externus
  • Intravesicale und Nervus Pudendus Elektrostimulationen
  • Fertilitätsabklärungen beim Mann: PVS (Penile Vibrationsstimulation) und TES (Transrektale Elektrostimulation)
  • Iontophorese (EMDA: electromotive drug administration)

Unter dem Begriff Neuro-Urologie versteht man die Diagnostik und die Therapie von Störungen der Blase, des Schliessmuskels und der Sexualfunktion. Ursache für diese Probleme ist eine defekte Nervenversorgung der betroffenen Organe. Funktionsstörungen des Harntrakts treten bei vielen Krankheitsbildern auf, besonders aber bei einer Schädigung des Rückenmarks wie einer Querschnittlähmung oder einer Meningomyelocele.
Auch neurologische Erkrankungen (z.B. Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Schlaganfall) Stoffwechselkrankheiten (z.B. Diabetes mellitus) oder Verletzungen der Nerven (z.B. nach Bandscheibenvorfall) können neurogene Blasen- und Sexualfunktionsstörungen verursachen.

Walter Holzschuh
Leiter Neuro-Urologie Pflege>/p>

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